MULDENTAL Hausbau und Sanierungs GmbH
Als Sonnenhaus bezeichnen wir ein Gebäude, welches mindestens zu 50 % mit Solarwärme beheizt wird. Bis zu 100 % Heizung durch Solarwärme (Solarer Deckungsgrad) sind möglich, allerdings stehen dann sehr hohe Anschaffungskosten zu Buche. Das Optimum liegt bei ca. 70 % Solarem Deckungsgrad. Die restlichen 30 % Heizwärme werden vorzugsweise mit einem Kamin bereitgestellt. Hier reichen meist 2 – 3 Raummeter Holz im Jahr aus. Dies entspricht dann Heizkosten von ca. 100,00 € im Jahr! Alle anderen Heizsysteme sind aber möglich.

Beim Sonnenhaus-Konzept steht aber der ideale Energiemix aus Solarwärme und Holzfeuerung im Vordergrund. So wird ein Primärenergiebedarf für Heizung und Warmwasser von 10 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr erreicht oder sogar unterschritten. Eine Energiemenge von zehn Kilowattstunden entspricht dem Heizwert von einem Liter Heizöl.

Das „1-Liter-Sonnenhaus“ weist somit eine viermal bessere Energiebilanz auf als ein Passivhaus, dessen durchschnittlicher Primärenergiebedarf bei 40 - 60 kWh/mē Jahr liegt. Dabei kann bei der Wärmedämmung beim Sonnenhaus im Vergleich zum Passivhaus sogar noch eingespart werden.
Zu allererst benötigt man das richtige Grundstück. Die Solarflächen sollten im Idealfall in unverbauter Südausrichtung ausgerichtet werden können. Die Hauskonstruktion sollte die benötigte Solarfläche aufnehmen können. Ebenso den Wasserspeicher.

Zu allererst muss ein gut gedämmtes Haus projektiert werden, um die Wärmeverluste auf ein Minimum zu reduzieren. Dann sollte man sich der Architektur widmen. Günstig ist ein Haus mit Keller, in dem der Solarspeicher untergebracht werden kann. Natürlich kann man auch auf Bodenplatte bauen. Die Dachform sollte die benötigte Solarfläche ermöglichen.

Je nach Wärmebedarf des Hauses inklusive Trinkwassererwärmung wird die Solarfläche errechnet und ausgelegt. Dabei spielen Abweichungen von der Südausrichtung und die Neigung der Solarfläche eine entscheidende Rolle. Die Größe des Solarspeichers wird errechnet und es erfolgt die Konzipierung der Zuheizung nach Heizmedium und Leistung.

Nach erfolgter Baumaßnahme und Einzug wohnen Sie in einem Haus, welches ökologisch sinnvoll gebaut wurde und unabhängig von Öl oder Gas beheizt wird. Durch günstige Finanzierungsmodelle und Fördermaßnahmen kommt man meist mit den gleichen monatlichen Kosten aus, als wenn Sie das Gebäude mit einer konventionellen Heizung betreiben würden. Die niedrigen Verbrauchskosten bleiben Ihnen immer erhalten. Sie besitzen eine Immobilie mit hohem Wert.
